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Kleintierzuchtvereins Z 225 Neuffen
Der Kleintierzucht-Verein wurde im Jahr 1938 im Gasthaus Lamm in Neuffen unter dem damaligen Namen „Kaninchen und Geflügelzucht-Verein Neuffen und Umgebung“ gegründet. Zur damaligen Zeit wurden die Versammlungen in den Gasthäusern des Orts abgehalten, dazu diesem Zeitpunkt ja noch kein Vereinsheim zur Verfügung stand. Die Kleintier-Ausstellungen beschränkten sich damals auf wenige kleine Aktivitäten und der folgende Weltkrieg machte allen Zukunftsträumen vorläufig einen Strich durch die Rechnung. Erst in der Nachkriegszeit kam langsam wieder Betriebsamkeit in das Vereinsleben. Es fehlte zu dieser Zeit an allem, vor allem an den finanziellen Mitteln. Es wurden aber schon kurz nach dem Krieg wieder die ersten Ausstellungen organisiert und im Jahre 1956 sogar eine Kreisschau bei der alle Vereine des Kreisverbandes Nürtingen ihre Tiere in Neuffen ausstellten.
Lange Jahre bis 1970 leitete Karl Buck aus Neuffen die Geschicke des Vereins und wurde dann erst durch Kurt Schneider abgelöst der bis 1988 Vorstand war. Während der Vorstandschaft von Kurt Schneider wurde Mitte der 70er von den Vereinen TB und VfB Neuffen im Spadelsberg ein neues Sportgelände eingeweiht, durch diesen Umzug wurde das bisherige Sportgelände im Hardt von der Fa. Bielomatic übernommen und der Kleintierzucht-Verein konnte das bisherige VfB-Heim als Vereinsheim übernehmen. Nun hatte der Verein endlich ein „eigenes“ Zuhause und es konnten dort die Versammlungen und Zusammenkünfte abgehalten werden. Viele der Vereinsmitglieder erinnern sich noch gern an viele schönen Stunden im Hardt.
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Anfang der 80er hatte Kurt Schneider mit einigen seiner Mitglieder schon neue Pläne geschmiedet, es wurde an den Bau einer eigenen Zuchtanlage gedacht, da kein geeignetes Gelände bei der Stadt Neuffen frei war musste man sich in Geduld üben. Doch der Vorstand und seine Helfer gaben nicht auf und als die Kläranlage Neuffen in die Gemeinschafts-Kläranlage Täle verlegt wurde, wurde ein Platz frei der genau richtig war. Nach der Überwindung einiger Hürden konnte man mit Hilfe des Landes, der Landesverbände und der Stadt Neuffen sowie mit eigener Kraft am 1.4.1988 den Bau der heutigen „Kurt Schneider Anlage“ beginnen. Im gleichen Jahr wurde auch das 50-jährige Vereinsjubiläum mit großem Erfolg und sehr großem Zuspruch gefeiert werden. Das meiste wurde in Eigenarbeit durch die Vereinsmitglieder erstellt und so konnte schon im gleichen Jahr und Anfang 1989 die ersten Stallungen bezogen werden.
Zwischenzeitlich hatte man erfahren, dass das Vereinsheim im Hardt nicht mehr lange zur Verfügung stehen würde und so baute man im Zuge der Zuchtanlage auch ein Vereinsheim, das im Sommer 1991 fertiggestellt war und das Vereinsheim Hardt ablöste. Die schon einige Jahre bewährte Zuchtanlage wurde 1996 in einem feierlichen Akt zur „Kurt Schneider Anlage“ getauft. Die Zuchtanlage hat dazu beigetragen, dass die Rassevielfalt im Verein merklich verbessert wurde und in einer Zeit in der Tierhaltung in Wohngebieten gar nicht möglich oder nur unter widrigen Umständen zu realisieren ist, wird diese Anlage unentbehrlich und ist aus dem Verein nicht mehr wegzudenken. Viele züchterische Erfolge der Mitglieder wären ohne diese Anlage gar nicht mehr möglich.
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Im Jahr 1998 feierte der Verein das 60-jähriges Vereinsjubiläum und gleichzeitig das 10-jährige Bestehen der Zuchtanlage. Der Verein hat eine Patenschaft mit dem Kleintierzuchtverein Sulzberg e.V. B 265 (bei Kempten) seit 2001. Bei Ausstellungen unterstützen sich die Vereine gegenseitig und Ausflüge und sonstige Events werden gemeinsam durchgeführt.
Im Jahr 2004 wurden nochmals zwei Kleintiergebäude in Eigeninitiative erstellt. So ist der Verein nun im Besitz von 9 Kleintiergebäuden und einem Vereinsheim. In 2006 sind 67 Mitglieder und 12 Jugendliche gemeldet, davon sind 11 Mitglieder aktive Züchter.
In der Zuchtanlage findet die jährliche Jungtierschau immer am ersten Wochenende im Juli und die Vereinsschau immer am ersten Wochenende im November in der alten Turnhalle statt. Jedes Jahr (schon seit 30 Jahren) beteiligt sich der Verein beim Neuffener Weihnachtsmarkt, immer am 3. Advent im historischen Städtchen. Und alle zwei Jahre im August richtet der Verein mit weiteren neun Vereinen und drei Gastronomiebetrieben das Neuffener Städtlesfest im Stadtkern aus.
unsere aktuelle Vorstandschaft
1. Vorsitzender Renate Ziemann
2. Vorsitzender Elfriede Werner
Kassier Anni Widmaier
Schriftführer Doris Oberlander
Jugendleiter Andreas Hartmann
Wirtschaftsführer Andreas Hartmann
Zuchtbuchführer Dieter Kober
Tätowiermeister Axel Kober
Ausstellungsleiter J oachim Mojzis
Zuchtwart Kaninchen Simon Stark
Zuchtwart Geflügel Joachim Mojzis
Wir laden Sie gerne zu einem Besuch in unsere Zuchtanlage ein. Wir freuen uns auf Sie. Nehmen Sie deshalb Kontakt mit der Geschäftsstelle in der Bachstr.20 72658 Bempflingen Telefon 07123/32903
Züchter in Neuffen
| David Mojzis (Jugend) | Farbenzwerge wildfarbig, Antwerpener Bartzwerge wachtelfarbig , Moderne Englische Zwergkämpfer |
| Joachim Mojzis | Dorking gold-wildfarbig, Sachsenhühner schwarz, Mährische Strasser schwarz, Thüringer Goldkäfertaube, Eichbühler blau, Steinheimer Bagdetten gelbfahl-gehämmert, Schmöllner Trommeltauben blau-gehämmert |
| Bernd Notter | Dt. Kleinwidder wildgrau, New Hampshire goldbraun |
| Illic Bozidar | Kölner Tümmler, Dt. Schautauben rot, gelb, schwarz, dunkel |
| Dieter Kober | Zw-Wyandotten goldblaugesäumt |
| J Thomas Weber | Zw-Dresdner braun, Römer rot, blau, schwarz, Thüringer Einfarbige blaugrundig |
| Renate Ziemann | Vorwerk, Marburger Feh, Sebright |
| Simon Stark | Deilenar, Lothringer, Farbenzwerge, Friesenhühner, Zwerg Lachshühner, Antmerpener, Bartzwerge, Senegaltauben, Wachteln |
Pressemitteilung
Der Kleintierzuchtverein Neuffen hält am 5. und 6. November seine Körschau bei der Alten Turnhalle, Unterer Graben in Neuffen ab. Die Züchter zeigen der Öffentlichkeit die alten Kulturrassen, die heute nur noch in den Reihen der Kleintierzüchter, den Arche-Höfen und den Mitgliedern der Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen (GEH) gezüchtet und erhalten werden. 5 Minuten vor 12 wurden so u.a. auch das Schwäbisch Hällische Landschwein, das Limpurger Rind oder der Altdeutsche Hütehund vor dem Aussterben gerettet. Wichtig ist es gerade der Öffentlichkeit aufzuzeigen, dass diese naturnahen Haustierrassen, die teilweise vor Hunderten von Jahren entstanden sind und sich durch ihre Robustheit, Vitalität und Lebenskraft auszeichnen, es verdienen vom Menschen auch in Zukunft geachtet und wertgeschätzt zu werden. So wird die Biodiversität auch im Bereich Geflügel und Kaninchen mit Hilfe dieser alten Rassen, wie z.B. das Sachsen- und Friesenhuhn, die Antwerpener Bartzwerghühner, die Eichbühlertaube, das Marburger Fehkaninchen gesichert und für die Nachwelt erhalten. Die Zuchtrichter achten auf die Ausgewogenheit der Merkmale und geben den Züchtern wichtige Hinweise zur Zucht. Die Ausstellung von rund 130 Hühner, Zwerghühner, Tauben und Kaninchen können am Samstag, ab 14.00 Uhr und am Sonntag, von 11.00 bis 17.00 Uhr besichtigt werden, der Verein freut sich Jung und Alt, Klein und Groß begrüßen zu dürfen.









